Nachbericht Hochschulpraktikum "Wasserstoff in Metallen 2026"

Prof. Pohl

Am 10. und 11. März fand das Hochschulpraktikum: Wasserstoff in Metallen 2026 an der Ruhr-Universität Bochum statt.

Der erste Tag stand im Zeichen der von Wasserstoff verursachten Schäden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden die Grundlagen und die verschiedenen Ausprägungen der wasserstoffinduzierten Rissbildung sowie deren schadensanalytische Untersuchung vermittelt. Zudem wurde erläutert, wie Schweiß- und Beschichtungsprozesse ohne Risiko für Wasserstoffversprödung ausgeführt werden können.

Der zweite Veranstaltungstag legte den Fokus auf die Wasserstoffanalytik und die mechanische Werkstoffprüfung unter Wasserstoffeinfluss. Insbesondere vor dem Hintergrund einer Wasserstoffinfrastruktur wurden wasserstoffsichere Werkstoffe wie austenitische Stähle sowie Nichteisenmetalle wie Nickel-, Kupfer- und Aluminiumlegierungen und deren Verhalten in Kontakt zu Druckwasserstoff behandelt.

Anschließend wurde das im Rahmen des Seminars vermittelte Wissen anhand von Übungs-Schadensfällen in Kleingruppen praktisch angewendet. Den Abschluss bildete ein Rundgang durch die Labore des Instituts für Werkstoffe, mit Fokus auf Geräte, die für die Untersuchung von Wasserstoffeffekten benötigt werden.

Wir bedanken uns bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Dozenten, allen Helfern und der DGM für eine gelungene Veranstaltung

Die Planungen für das 14. Hochschulpraktikum: Wasserstoff in Metallen 2027 sind bereits angelaufen.

Prof. Dr.-Ing Michael Pohl, Ruhr-Universität Bochum – Werkstoffprüfung
und
Dr.-Ing Jens Jürgensen, Euro-Labor GmbH